Gabriele Hilsheimer, Petra Manz und Johannes Vogt sind nicht nur ausgewiesene Kenner der
Epoche
und ihrer Stilistik, sondern beherrschen ihre Instrumente mit bestechender Virtuosität. Ihre
Musizierweise verbindet eine schlanke Tongestaltung mit intensivem Ausdruck; lebendig und
beweglich, mit Sinn für dynamische Nuancen interpretierten sie die facettenreiche Musik des Barock.
Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe, 2.5.2001
Sobald die ersten Klänge ertönten, fühlten sich die Zuhörer in die Atmosphäre des
französischen
Barockhofes zurückversetzt. Gabriele Hilsheimer (Block- und Traversflöte), Petra Manz (Viola da
Gamba) und Johannes Vogt (Chitarrone) präsentierten dem Publikum ein umfangreiches und
interessantes Programm, bereichert mit zwei Soloauftritten der Musiker, in welchem sie den
besonderen und außergewöhnlichen Klang ihrer Instrumente zum Besten gaben.
Pforzheimer Zeitung, 29.9.2002
Am Schluß des Programms stand noch eine Triosonate von Antonio Lotti. In allen Stimmen sehr
bewegt, ja teilweise richtiggehend rasant, hier konnten die Musiker noch einmal ihr Können - und vor
allem ihr präzises Zusammenspiel - zeigen.
Odenwälder Heimatzeitung, Erbach, 29.4.2001
Verdienten Applaus erntete das Ensemble flauto con bassi am Samstagabend in Kirchheims
protestantischer Kirche. Zum Abschluß: eine Triosonate von Lotti - temperamentvoll und effektsicher
gespielt. Bravo!
Die Rheinpfalz, 19.11.2002
Über das Programm „Lachrimae“:
Virtuose Klänge zur Passionszeit
Eine Stunde voll meditativer, leiser und dennoch höchst aussagekräftiger barocker Klänge gab es zur
Passionszeit, mit ausgewiesenen Spezialisten für alte Musik...Das Ensemble legte manche Kostbarkeit
frei: Mit sanft anschwellenden Tönen der Traversflöte in der h-moll-Suite (Philidor) und dazu einer
Versunkenheit, bisweilen Tristesse, die aber nie wirklich schwer wurde. Gambe und Laute gingen
perfekt ineinander auf, legten ein geschmeidiges Fundament unter die schön geschwungenen
Phrasen, die G. Hilsheimer in lockerem Erzählton setzte...Jedes Instrument füllte den Kirchenraum,
auch wenn es sich einzeln präsentierte...Telemanns g-moll-Trio wurde wiederum zu einer
eindrucksvollen Demonstration perfekten Zusammenspiels. Da gab es wunderschöne Dialoge
zwischen Gambe und Traversflöte...und am Ende von den Hörern langen Beifall.
Badisches Tagblatt, 16.02.2005